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Weihnachtsprogramm 2012

Wieder war ein Jahr vergangen. Wieder galt es, ein kleines Weihnachtsprogramm zusammenzustellen. Immerhin sollte es das 17. sein! Und wieder ähnelte die ganze Truppe um Schauspieldirektor und Meistersinger eher einem Ameisenhaufen als einer geordneten Künstlergruppe. Aber das war immer so und wird wohl auch immer so bleiben.

Je näher der Premierentermin rückte, desto größer und intensiver war das Lampenfieber. Und wie fast in jedem Jahr lagen da noch ein paar Felsbrocken im Weg, von denen keiner etwas geahnt hatte. Aber als gelernte Optimisten haben wir diese Klippen natürlich gemeistert. Improvisieren verlernt man auch nach über 20 Jahren nicht! Ein immer besser eingespieltes Team aus künstlerischer Leitung, Technik und Hausmeister ist eben eine Bank!

Nun war es also soweit: Der Abend der öffentlichen Generalprobe war da. Der Chor und die Theatertruppe mit kaum steigerungsfähigem Lampenfieber hinter der Bühne und unten im Saal viele Eltern, Großeltern und andere Gäste.

Mit den Klängen von Richard Strauss' sinfonischer Dichtung "Also sprach Zarathustra" betrat Pop-Chor die Bühne. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Und es lief! Ein Programmpunkt nach dem anderen wurde absolviert. Dann kam -zeitiger als in den vergangenen Jahren- die Theatergruppe zu ihrem Auftritt:

Am Weihnachtstag herrscht Aufregung im Himmel, die Engel freuen sich aufs Zustellen der Pakete. Theodor, der kleinste Engel, darf nicht mit, da Petrus ihm die Aufgabe noch nicht zutraut. Als ein vergessener Geschenkkorb auftaucht, ist jedoch nur mehr Theodor da, diesen Auftrag zu erledigen. Er verwechselt wegen eines zu sparsam ausgefüllten Adresszettels jedoch die Empfänger und übergibt den Korb an zwei Vagabunden. Schließlich kommt der kleine Engel verspätet und gerupft wie eine Weihnachtsgans in den Himmel zurück, wo man sich schon große Sorgen um ihn macht. Trotz der Verwechslung lobt ihn Petrus, da Theodor das Herz am rechten Fleck hat.

Weihnachtliche Lieder und Gedichte folgten und am Ende war die Veranstaltung viel zu schnell zu Ende. Viel Beifall für die guten Leistungen aller Künstler und auch die eine oder andere Zuwendung beim Hinausgehen bewiesen, dass sich die Nerven aufreibende Arbeit der vergangenen Wochen und Monate wieder gelohnt hatte.

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Der Popchor singt nicht nur Weihnachtslieder. Auch der eine oder andere nicht weihnachtliche Text stimmt nachdenklich oder verleitet zum Schmunzeln.

 

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Die beiden Vagabunden mögen es flüssig. Natürlich waren die Requisitenflaschen leer...

 

Nun noch die beiden Veranstaltungen für die Grund- und Mittelschule und dann sind endlich

FERIEN!

Ein besonderer Dank geht an das Team des Schützenhauses Pulsnitz. Eine so unbürokratische, flexible und entgegenkommende Zusammenarbeit ist in der heutigen Zeit nicht unbedingt selbstverständlich!

(AG)